Sternbuam knöpfen VBC Steyr einen Satz ab

Gegen VBC Steyr, den Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord, legte die SU Bad Leonfelden einen respektablen Auftritt hin und holte sogar den ersten Satz.

 

SU Bad Leonfelden – VBC Steyr 1:3 (25:15, 10:25, 15:25, 14:25)

Für Bad Leonfelden war am Samstag wenig überraschend im Viertelfinale des Harald Rößler Cups Endstation. Gegen den haushohen Favoriten VBC Steyr lautete die Devise: Spaß haben, um jeden Ball fighten und den Gegner zumindest ärgern – was besonders im ersten Satz wunderbar funktioniert hat. Steyr war nicht in der stärksten Formation in die Sporthalle nach Bad Leonfelden gekommen und hatte anfangs mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen. Mit risikoreichen Services der Sternbuam hatten die Tabellenführer der zweiten Bundesliga Nord zunächst überraschend große Probleme. Bei Bad Leonfelden stand der Block hervorragend, Steyr kam nur selten durch. Die Zuschauer in der Sporthalle sahen eine Heimmannschaft, die sich nicht versteckte, effiziente Angriffe setzte, unaufgeregt verteidigte und mit jedem Punkt mehr Selbstvertrauen gewann. Ab der zweiten technischen Auszeit hatten die Gäste kaum noch Zugriff aufs Spiel, Leonfelden holte sich überraschend, aber absolut verdient den ersten Satz mit 25:15.

Ab dem zweiten Satz nahm dann aber standesgemäß der VBC das Heft in der Hand. Mit der Einwechslung von Florian Mairhofer, dem 1,96 Meter großen Top-Scorer, kam mehr Sicherheit und vor allem Durchschlagskraft ins Spiel der Gäste. Mairhofer selbst punktete aus allen Lagen, seinen Angriffen waren weder der Block, noch die Annahmespieler der UBL gewachsen. Leonfelden konnte den „Flow“ aus dem ersten Satz nicht konservieren, aber dennoch vereinzelt schöne Angriffe und Blocks setzen. Mit drei deutlich gewonnen Sätzen rückte Steyr das Kräfteverhältnis schlussendlich ins rechte Licht. Bad Leonfelden darf sich dennoch freuen: Mit einem Satzgewinn durfte man vorab selbst vor heimischem Publikum nicht spekulieren.

Hier noch einige Bilder der Cup-Runde

Bericht auf www.was-tuat-si.at

 

Bericht: Johannes Grüner